Miriam Hartlapp, Dr. rer. pol.
Leiterin der Schumpeter-Nachwuchsgruppe Positionsbildung in der EU-Kommission.
Kurzes Curriculum Vitae
Miriam Hartlapp leitet die Unabhängige Nachwuchsgruppe
“Positionsbildung in der EU-Kommission” am Wissenschaftszentrum
Berlin (WZB), wo sie seit 2004 als wissenschaftliche Mitarbeiterin
tätig ist. Zuvor war sie Doktorandin und PostDoc am Max Planck
Institut für Gesellschaftsforschung in Köln (2000-2003) und
arbeitete für die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in Genf
(2003-2004). 2003 promovierte sie an der Universität Osnabrück in
Politikwissenschaften zum Thema ‘Zur Durchsetzung von EG-Recht: Eine
ländervergleichende Studie über die Umsetzung und Anwendung
arbeitsrechtlicher EG-Richtlinien unter besonderer Berücksichtigung
von Frankreich, Belgien, Spanien, Portugal und Griechenland’. Sie
besitzt Masterabschlüsse in Europäische Studien (2000, Universität
Osnabrück) und Affaires Internationales (1998, École Supérieure de
Commerce de Poitiers). > Ausführlicher Lebenslauf (PDF)
Publikationen
Sie schrieb die Bücher "Complying with Europe: The Impact of EU
Minimum Harmonisation and Soft Law in the Member States" Cambridge:
Cambridge University Press (2005) [mit G. Falkner et al.] und „Die
Kontrolle der nationalen Rechtsdurchsetzung durch die Europäische
Kommission. Politik, Recht, Verbände: Bedingungen und Grenzen der
Umsetzung der europäischen Sozialpolitik”. Frankfurt/M: Campus
(2005) und veröffentlichte Artikel in European Journal of Political
Research, European Union Politics, Journal of Common Market Studies,
Journal of European Integration, Journal of European Public Policy,
Journal of European Social Policy, Journal of Social Policy and West
European Politics. > Publikationsliste
(PDF)
Forschungsinteressen
Miriam Hartlapps Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle
von Europäischer Integration, vergleichender Politikwissenschaft und
Internationalen Beziehungen. Schwerpunkte waren die Implementation
von EU-Recht in den Mitgliedstaaten und Fragen von Rechtsbefolgung
und -durchsetzung im Allgemeinen, Formen des Regierens in der EU und
in nationalen politischen Systemen, sowie EU Sozial- und
Beschäftigungspolitik. Jüngere Arbeiten befassen sich mit der EU
Kommission im politischen System der EU und mit politischen
Antworten auf das Altern der Erwerbsbevölkerung.